17.12.2025 – Sahlenweidli

Fertig vorerst mit Glitzerschnee. Dafür gabs Kafi fertig und mehr auf dem Ausflug in die Gotthelfzeit.

Vor 20 Jahren schaute die Schweiz gebannt auf die Fernsehgeräte. Über die Bildschirme flimmerte die erste TV-Soap in der Geschichte des Schweizer Fernsehens: «Leben wie zu Gotthelfs Zeiten» hiess die Sendung, in der wir live zusehen konnten, wie eine Familie – fernab der heutigen Zivilisation – wie zu Gotthelfs Zeiten in einfachsten Verhältnissen zu leben versuchte. Ort des Geschehens war der Hof Sahlenweidli in den Högern im oberen Emmental.

Wir machen uns in Eggiwil ohne Skitourenequipment auf zu ebendiesem Sahlenweidli, das über den Jahrswechsel ganz neuzeitlich jeweils zu einem Popup-Beizli umfunktioniert wird. Via Oberi Flue, Fuchsloch, Luchsmattberg, Gätzistiel und Betzlern gelangen wir zu Fuss zum Haus Sahlenweidli, das immer noch dasteht, wie es vor sehr langer Zeit erbaut worden war. Durch die offene Rauchküche gelangen wir in die hübsch hergerichtete Stube, wo sich bereits eine fröhliche Gästeschar niedergelassen hat. Fröhlich geht es sogleich weiter, mit heisser Erbsmuessuppe, chüschtigen Rauchwürsten, süsser Merängge, feiner Nidle, originaler Eggiwiler Kirschtorte, schnapsigem Kafi und lüpfiger Musik. Nur dem dampfenden Gnagi trauen wir nicht so recht; ein andermal vielleicht, werden wir den deftigen Schmaus von anno dazumal gerne verkosten.

Beschwingt kehren wir zurück nach Eggiwil. Ein Paar Wanderschuhe, üppig mit Moos bewachsen, wohl aus Gotthelfs Zeit, weisen uns den Weg. Ein gutes oder ein schlechtes Zeichen für den weiteren Verlauf der Skitourensaison 😉

TeilnehmerInnen: Godi (Leitung), Doris, Susanna, Monika, Corinne, Jacky, Markus, Robert

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