08.04.2026 Metschore Nordgrat 2170 m

Die Mittwoch-Zusatztour auf den Nordgrat des Metschhore bot ein schönes Frühsommerskitourenerlebnis – und einen nicht ganz schwindelfreien Abschluss.

Wenn die Lifte stillstehen und die Skitouristen sich nicht mehr hochbügeln lassen können, ist das Metschhore im Skigebiet Elsige-Metsch ein hübsches Skitourenziel. Am Mittwoch nach Ostern ist es soweit: Saisonschluss, Kaiserwetter und es liegt noch reichlich Schnee auf den Matten. So kann der Tourenleiter nicht anders, als zu einer Mittwoch-Zusatztour einzuladen. Zehn (!) TeilnehmerInnen folgen dem Ruf und auf erstaunlich solid gefrorener Unterlage geht es von Höchst los in Richtung Metschhore. Während dem Boxenstopp bei der (geschlossenen) Skibar Schneekurvä erinnern wir uns gerne daran, wie wir hier vor ein paar Jahren emsig mithalfen, die noch ordentlich gefüllte Flasche Appenzeller auszutrinken. Diesmal kommen wir für die Ustrinkata offenbar zu spät und begnügen uns mit unseren Teeflaschen. Anschliessend steigen wir ohne Appenzeller weiter in die Höhe und während die Fittesten eine Zusatzrunde in Richtung Glögglital absolvieren, machen es sich die anderen auf dem Nordgrat des Metschhore gemütlich. Es ist ein schöner und windstiller Ausguck unter einem Himmel, der blauer nicht sein könnte. Nach einer Weile kurven wir auf herrlich angesulzter Unterlage abwärts.

Mehr Schwindelfreiheit als der Metschhore-Nordgrat verlangt diesmal die traditionelle Einkehr nach der Skitour: Über die Hängebrücke Hostalde gelangen wir in luftiger Höhe zum Hängebrüggli-Beizli. Mit einer Länge von 153 Metern ist es eine der längsten Fussgängerhängebrücken Europas, in stolzen 38 Metern Höhe überspannt sie die Engstlige.

TeilnehmerInnen: Godi (Leitung), Susanna, Ines, Jeannin, Christine, Andrea, Kurt, Vanessa, Becky, Daniela und Fritz (Gast)
Fotos: Becky, Godi, Vanessa

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