
10.09.2026 Wanderung im Emmental – ein stetes Auf und Ab
Die auf Donnerstag verschobene Mittwochwanderung über «Höger» und durch «Chräche»
Die von Robi minutiös geplante Mittwochwanderung fiel ausgerechnet auf den gefühlt seit Monaten regnerischsten Tag. Die Verschiebung auf Donnerstag, war deshalb nichts als logisch. Das Wetter zeigte sich von der ungewohnt kühlen aber durchaus auch freundlichen Seite, als wir in Gohl-Mettlen aus dem Bus ausstiegen. Zügig gings den steilen Hang hoch in Richtung Spitzeneggloch.
Obwohl Robi, der Einheimische, behauptete, dass es jetzt «äbeswägs» geht, wussten wir, das kann kaum sein, denn im Emmental geht es ausschliesslich «gredi obsi» oder «gredi nidsi». Dann ist es auch so, dass man im Emmental mitenand «tampet» oder «brichtet», wenn man sich trifft. Und so war es denn auch nach dem Güggernülli, hinter dem Hohstulle im Wald vor dem Chaischbu, als Robi den Traktor mitsamt angehängten Baumstämmen stoppte, und dann wird eben mit dem Fahrer, offenbar ein Jahrgänger (oder so ähnlich) von Robi, doch eine geraume Zeit über alte Zeiten «braschtet», während wir in Musse im moosigen Wald unterschiedlichste Pilze begutachten konnten.
Nach der Rast bei einer alten, aber offenbar noch betriebenen OpenAir-Kegelbahn ging’s dann schon zügig weiter und kurz drauf stotzig hinunter nach Trubschachen, wo nach der obligaten Einkehr beim Kambly mit ebenfalls obligater Güezi-Degustation, der Zug via Konolfingen nach Thun auf uns wartete. Merci Robi für die herrliche Wanderung in deiner alten Heimat.
Teilnehmende: Robi (Leitung), Doris, Godi, Walä (Text)
Fotos: fast alle
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