23.04./24.04.2021 – Gross Leckihorn 3067m

Ein kaputter Zug, der Gang durch die Wüste Gobi, eine einsame Berghütte, ein steiler Gipfel und eine laaaaaaaaange Abfahrt. Dies waren die Tourentage in der Region Gotthard, mit Übernachtung in der Rotondohütte, der Besteigung des Gross Leckihorn und der Abfahrt durch das Gerental.

Leitung: Jürg Trummer, Alpinschule Bergfalke
Teilnehmende: Andrea, Melanie, Monika, Trix, Walä, Simon, Godi
Text: Godi; Fotos: Walä, Simon, Jürg, Godi

Freitag, 23. April 2021: Die Anreise ins Urnerland über das Wallis erfolgt mit der Bahn, die auch pünktlich erscheint, aber dann in Frutigen stehen bleibt, weil ein kaputter Güterzug den Lötschbergtunnel blockiert. Nun, es geht nach einer Viertelstunde dann doch weiter, vielleicht erwischen wir das Matterhorn-Gotthard-Bähnli ja doch noch? Falsch gehofft, verspätete Züge werden heute nicht mehr abgewartet. Tempi passati, mit einer Stunde Rückstand auf den Tagesplan geht es von Realp los in Richtung Rotondohütte. Wer diesen Weg schon einmal gegangen ist, weiss, dass er kein Ende zu haben scheint. Die Sonne brennt vom wolkenlosen Himmel und das Witenwasserental fühlt sich an wie die Wüste Gobi. Doch irgendeinmal, nein es ist keine Halluzination, kommt sie in Sicht, nach einem letzten Anstieg, die prächtig gelegene Rotondohütte. Wir beziehen unser «Basislager», geniessen die Abendsonne und stärken uns mit reichlich Speis und Trank für den nächsten Tag.

Bilder vom Freitag, 23.4.2021

Samstag, 24. April 2021: Die Sonne erwacht noch vor uns und wieder wartet draussen vor der Hütte ein wolkenlos blauer Himmel. Wir ziehen los in Richtung Gross Leckihorn, einem schönen Dreitausender oberhalb der Rotondohütte. Bergführer Jürg führt uns vom Leckipass zu Fuss sicher auf den Gipfel und wieder hinunter. Herrlich der Tag, imposant der Berg und atemberaubend das Panorama. Zügig geht es danach runter auf den Muttengletscher, wo wir nochmals anfellen und zum Muttenpass hochsteigen. Es bleibt Zeit für den Lunch, danach fahren wir durch das Gerental ab. Im leicht angesulzten Frühjahrsfirn fühlt sich das Fahren in diesem weiten und endlos langen Tal wie Schweben oder Fliegen an. Doch auch die längste Abfahrt hat ein Ende und von Oberwald geht es ohne Komplikationen retour ins Berner Oberland. Zwei herrliche Skitourentage haben uns die Bergwelt im Gotthardgebiet nähergebracht. Danke Jürg für die umsichtige und aufgestellte Leitung!

Bilder vom Samstag, 24.4.2021

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